Praxis für Osteopathie
Ilka Herzog | Heilpraktikerin | Hamburg Hoheluft

KINDEROSTEOPATHIE 


Bei der Behandlung von Babys und Kindern gelten die gleichen Grundsätze wie bei Erwachsenen. Aber trotzdem sind Kinder keine kleinen Erwachsenen! Die Knochen sind weicher und noch im Wachstum, was sie zum einen anfälliger für Fehlstellungen (z.B. der Schädelknochen) aber auch sehr empfänglich für die Behandlung macht. Babys können nicht sagen, wo es ihnen wehtut und somit ist der Therapeut umso mehr auf seinen Tastsinn angewiesen.


Baby

Durch die Geburt (z.B bei einer sehr langen Geburt, wenn mit Saugglocke oder Medikamenten nachgeholfen wurde, auf den Bauch gedrückt oder ein Kaiserschnitt gemacht wurde) oder durch intrauterine Zwangslagen (z.B. bei Beckenendlage oder Zwillingen) kann es zu Verschiebungen der zarten Wirbel oder Schädelknochen kommen. Diese sogenannten „Blockaden“ in der Wirbelsäule äußern sich dann in Asymmetrien, z.B. mag das Kind nur in eine Richtung gucken. In Folge dessen liegt sich der noch weiche Kopf unregelmäßig ab und wird schief. Andere Funktionsbeeinträchtigungen zeigen sich erst später, z.B. im Krabbel- oder Laufalter. Durch Kompression der Schädelknochen können Nerven irritiert werden, welche zum Saugen oder für die Verdauung wichtig sind.

Die Erstbehandlung für Kinder und Babys umfasst eine ausführliche Anamnese über Schwangerschaft, Geburt und aktuelle Lebensumstände. Die Folgebehandlungen können individuell verkürzt werden, aufgrund dessen, dass Kinder oft schneller auf die Behandlung reagieren. Zu bestimmten Entwicklungsabschnitten ist es sinnvoll, eine osteopathische Vorsorgeuntersuchung zu machen: Krabbelalter, Laufalter, Schulreife.